konzertbericht lebanon hanover, 3. mai 2014, radebeuel

und hier kommt nun noch ein kurzer Bericht zum Konzert vom lebanon hanover, welches ich im Mai 2014 in radebeuel bei dresden besuchen durfte.

nachdem ich die beiden musiker von lebanon hanover mal kennenlernen durfte, alle ihre platte habe, habe ich sie nun das erste mal live sehen können. und dann auch noch im beschaulichen radebeul. irgendwas zwischen 200 und 300 personen haben sich aus nah und fern versammelt um das konzert zu sehen. und so kam es dann, dass man mit leuten aus bremen, leipzig und münchen nach dem konzert auf dem parkplatz zusammensaß.

das konzert an sich war solide. keine große überraschung aber auch keine enttäuschung. hier die Fotos:

black days glowing nachbereitung

vom 31.7 bis 2.8. fand das 7. und letzte black days glowing festival statt. der donnerstag war etwas punkiger als die anderen tage und mit einem club in hamburg-harburg für viele hanseaten auch leider außerhalb der eigenen reichweite. ich habe dem publikum etwas beschallung zwischen den bands und hinterher geboten.

am freitag und samstag fand das festival dann in der markthalle statt. die konzerte wurden im marx präsentiert und die aftershowparty fand im Foyer statt.

hier sind die fotos der drei tage und der bands
die gruftschlampen
krach
chipko
lowentsahn howlunder
the sweeps
ghosts of dawn
3hs from sundown
totenwald
cheshire cat
lotus feed
new days delay

konzertberichte galore

so wie der herbstliche regen herniederprasselt, so prasseln auch die konzerttermine in den eigenen kalender. die konzertsaison ist wieder eröffnet und läuft auch hochtouren. hier ein paar gesammelte zeilen zu den letzten wochen/shows.

fields of the nephilim, 26.10.12 markthalle hamburg
darf man eigentlich öffentlich sagen, dass man die fields als eine durchaus überschätze band sieht? klar haben sie klasse stücke gemacht aber ein album am stück konnte und wollte ich mir irgendwie noch nicht anhören. von ihrer 90er-metallastigen phase will ich erst gar nicht anfangen – gruselig. daher hatte ich auch kein immenses bedürfnis die band mal live zu sehen. aber sie waren nun in hamburg, ich war in hamburg, viele nette leute auch – also warum nicht. 32 euro und nicht einmal 1 1/2 stunden später hatte ich ein tolles konzerterlebnis in der markthalle. die rahmendaten zu preis und zeit kommentiere ich nun nicht weiter… leider durfte ich meine kamera nicht mitnehmen in die markthalle :(

tuxedomoon, 27.10.12 treue bremen
die band, die mehr ist als “no tears”, gastierte in bremen und ich hatte zeit, wollte eh nach bremen – also, warum nicht zu tuxedomoon. am ende des abends konnte ich einen weiteren guten harken auf die “schon gesehen” liste setzen. der abend bestand aus einer bunten rundreise durch verschiedene songstrukturen, mit unterschiedlichsten instrumenten. als letztes fazit kann man sicherlich auch “künstlerisch wertvoll” aufnehmen. oder anders gesagt: ein bisschen langweilig war es durchaus auch.

i like trains, 1.11.12 knust hamburg/8.11.12. beatpol dresden
ich muss schon stark überlegen, die wievielten i like trains konzerte das nun für mich waren. nummer 7 und 8? so ungefähr. alledings hat meine frau ihren konzertvorsprung bei der indie/post-rock-band aus leeds nun auf 2 erhöht. ob ich das noch einholen kann?

warum sollte man sich eine band so häufig ansehen und dann noch 2 mal bei der gleichen tour? ganz einfach: weil sie live der hammer sind. es ist gar kein vergleich zwischen der live musik und dem hören einen tonträgers. und daher kann man i like trains-musik nur live wirklich genießen. das konzert in hamburg nicht zu besuchen wäre quatsch gewesen und das beatpol in dresden gehört nach wie vor zu den besten konzertörtlichkeiten, die ich kenne. und die reise nach dresden hat sich gelohnt. das konzert in hamburg war klasse, das konzert in dresden war gigantisch. es gab eine andere setlist und sogar 2 lieder mehr. das grandiose beatpol tat sein übrigens zu einem gelungenem abend!

noblesse oblige, 10.11.12, sabotage dresden
in meiner facebook-realität las ich einige gute aussagen über ein konzert dieses electro-pop-duos aus frankreich/deutschland. war früher die klassische bandbesetzung noch gitarre, bass, schlagzeug so ist sie anscheinend heute mann, frau, gitarre, laptop/synthie. in letzte richtung gehen auch noblesse oblige. neben positiven rückmeldungen im netz wurde mir die band auch in dresden sehr ans herz gelegt. und ich als alte indie-pop-sau lies mir auch dieses konzert nicht entgehen. der auftritt war durchweg gut, motiviert, herzlich und musikalisch super. für meine erste berührung mit diesem duo völlig in ordnung. die dresdner waren etwas enttäuscht, da das vorherige konzert richtig abgegangen sein soll. ich war zufrieden :)

ulterior, 11.11.12, uebel und gefährlich hamburg
ja, meine treuen leser, einen tag später habe ich bereits ulterior in hamburg gesehen. auch hier spielt eine wahrnehmung in meiner facebook-welt eine rolle. ulterior wurden doch sehr gehypte in manchen kreisen. musikalisch sprechen sie mich sehr an. ein traumhaft waviges “catherine” und gleich daneben ein krachiges “sex car sex war sex” – großartig. allerdings kann ich mit der attitüde der band und deren auftreten nicht so viel anfangen. so war ich auch gar nicht verwundert als ein jungspund mit jogginghose, schlabberschirt, lederjacke, lederhandschuhe und prollo-sonnenbrille mit dem rest der band die bühne betrat. musikalisch klasse, guter druck, gute energie, die allerdings am gediegenem hamburger publikum fast abglitt. ein gutes konzert in jedem fall, nur schade, dass diese nicht nur gehypte sondern eigentlich schon gut etablierte band nur 20 menschen in hamburg lockt (grob geschätzt).

animal bodies, 18.11.12, hafenklang hamburg
auch bei der kanadischen pos-punk-minimal-batcave-band finden wir die moderne form der bandbesetzung: junge spiel synthies, mädschen spielt gitarre, mädchen singt, junge verliebt sich … oh, nein, das ist eine andere geschichte…. :) eine ep gibt es soweit ich weiß, die gerade auch gut an aktuelle bands wie lebanon hannover andockt. geboten wurden dicke synthieflächen, druckvolle beats, ordentlichen gritarrengeschrabbel, teils verzerrter gesang – alles gut und kurz und knapp. klar, es gibt nur eine ep aber wenn man nur 30 minuten konzert füllen kann, muss man dann als “hauptact” auf tour gehen? ein kleiner negativer nachgemschmack zu einer musikalisch großartigen band! auch hier war das publikum sehr übersichtlich.

the soft moon, 22.11.12, hafenklang hamburg
jippie! eine band, ein richtiges schlagzeug! gitarre, bass und ordentlich synthies dazu. leider parallel zu den swans und leider an einem recht stressigen tag. somit kam ich selber erst nach konzertbeginn dazu, fand im gut gefüllten hafenklang ein gutes plätzchen und genoss noch ce eine 3/4 stunde des unglaublich druckvollen post-apocalyptic-punk. sehr treibend, teilweise sehr verspielt aber auch immer wieder monoton durch gleiche versatzstücke.

was habe ich nicht gesehen in der letzten woche?
meines wissens nach:
holograms
cassandra complex
patrik fitzgerlad
swans

konzertbericht: a place to bury strangers & junius

großartig – a place to bury strangers spielten am 23.4. im hamburger hafenklang und das war für mich natürlich ein pflichttermin. das erste konzert des trios ende 2009 in dresden ist immer noch ein sternstunde in meiner konzertgeschichte. und es mangelte nicht an guten konzerten.
das dresdner beatpol ist auch die perfekte konzertlokalität mit großer bühne und astreinen sound.
das hafenklang in hamburg ist natürlich um einiges kleiner und übersichtlicher. das der sound prinzipiell nur schlechter sein kann, war aber nach den ersten tönen egal. die 3 jungs kamen auf die bühne, es quitschte und dann ging es los, ein ewiges, extatisches gewitter aus gitarrenkrach. das nur eine e-gitarre und ein bass diese soundgewalt entfalten können, die einem so brachial die gehörgänge wegpustet ist auch nach dem 2. konzert noch immer faszinierend!
die energie, die die musiker von der bühne verströmten nahm einen sofort gefangen. während des spiels schlug der gitarrist sein instrument auf den boden, die beiden hälse der saiteninstrumente wurden aneinander gerieben und irgendwann entlockte der bassist mit dem mirkofonständer diverse töne.

abgerundet wurde die musik durch 3 beamer, welche die szenerie in abstraktes licht tauchten.

das war ein guter abend aber bei weitem nicht von der brilianz des dresdner konzertes. … irgendwann schleuderte der sänger damals seine gitarre durch die gegend, schmiss sie auf den boden – während diese sort weiter töne produzierte, schnappte er sich eine zweite und produzierte ein ungeheuerliche, sich ständig aufschraubende wand aus purem lärm. unglaublich :)

nicht am gleichen abend aber im gleichen club und kurze zeit später spielten die post-rocker von junius in hamburg. das konnte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen. musikalisch gut aber lange nicht so ausdifferenziert wie a place to bury strangers erwartete ich nicht viel und ließ mich von feinstem krachigen aber eher getragenem post-rock unterhalten. die band ging gut ab und brachte die masse zum extatischen kopfnicken. da ich die vorbands bewusst verpasst habe, habe ich das ende des konzerts nicht genau verstanden. auf einmal war die ganze bühne voller menschen, die alle gitarren in der hand hielten und so taten, als ob sie spielen würden. ein tolles gewusel auf der bühne!

ein konzertabend mit motorama

ich will die russische post punk band motorama nicht übermäßig in den musikhimmel hieven, aber im konglomerat moderner joy division clone nahmen sie schnell eine besondere rolle ein. zu einer zeit, als interpol nur noch rockmusik machten, die editors sich etablierten und im netz immer mal wieder junge hoffnungen wie cut city, catpeople, oder diego ihren düster-indie sonor in die welt sangen, zog der treibende beat von “anchor” im jahre 2009 viele meiner partygäste unwillkürlich auf die tanzfläche.die russen bieten ihre musik gratis im internet an. erst eine ep, dann noch eine, dann ein album. außer “anchor” schaffte ich es leider nie deren musik in clubs zu platzieren. und dass ich sie live sehen könnte, glaubte ich auch irgendwie nicht mehr. umso mehr freute es mich zu lesen, dass sie auf tour in deutschland sind und halt in dresden machen. zwar in einer kneipe aber besser als nichts. und dann verpasste ich das konzert, weil ich an dem abend arbeiten musste. und so zufällig wie die erste ankündigung sah ich die zweite ankündigung: das konzert wurde verschoben – auf heute abend. ins ost-pol.ich erwartete einen angenehm besuchten aber beschaulichen konzertabend. beim ostpol angekommen tummelte sich eine bunte schar auf der straße. ein gemengelage aus indiekids, prototypen moderner popper und schlacksigen hipstern, schlürfte getränke in der milden frühlingsluft. dresdens düster-szene war leider nicht vertreten.als ich mich reindrängelte hörte ich an der kasse einen gesprächsfetzen mit dem prägnanten wort “ausverkauft” – unglaublich. ausverkauft im ostpol dürfte so ca. 80 personen bedeuten. 20 minuten vor beginn des konzertes konnte man die luft im konzertraum schon schneiden. wie die ölsardienen, so eng zusammen und so schmierig verschwitzt, standen wir also da, als das konzert begann.der sound war überaschend klar und gut abgemischt. die stimme war so klar und präsent, wie auf cd. die gitarren waren verspielt, das schlagzeug treibend und alles passte zusammen. die songauswahl ludt zum träumen und tanzen ein und entließ uns nach ca. 60 minuten an die frische luft. eine zugabe hätte ich wohl nicht überlebt. die band wohl auch nicht – daher viel sie wahrscheinlich aus. ich vermute, daher fehlten auch erste hits wie besagtes “anchor” oder “horse” im set von motoramazum wirklichen genießen des konzerts waren ein paar zu viele menschen dort – vor allem zwei waren überflüssig, die die ganze zeit vor meiner nase gequatscht haben. als dann eine frau zum dynamisch quasselnden duo stieß und fragte, wer denn spielte, wusste einer der beiden nicht einmal den bandnamen. und sowas stielt einem dann den platz und die gute luft.alles in allem ein guter abend :)

nachbesprechung: trashique in bremen

liebe leser,als dj und veranstalter muss man dafür sorgen, dass es vor und nach einer party eine positive resonanz gibt. in den köpfen der gäste wie in der virtuellen welt. daher kann ich gar nicht anders als hier positiv über die trashique zu schreiben. in diesem fall reicht mir einfach “positiv” aber nicht aus, denn es war für mich die beste party des jahres!ich habe in diesem jahr schon partys in berlin, in leipzig, in der weltstadt plauen und natürlich in dresden und bremen besucht. egal ob als dj oder gast, die trashique hat mir am meisten spaß gemacht! es waren viele alte bekannte und freunde da. auch bekannte geischter, die seit jahren nicht mehr auf partys gesehen wurden. der club war – wenn ich zurück an interzone-zeiten denke – doch ziemlich gut gefüllt und das publikum war tanzfreudiger denn je.auch hatte ich das gefühl, nicht eine weitere aneinanderreihung von den üblichen hits spielen zu müssen. zusammen mit dem ringo und “m” haben wir eine ziemlich gute mischung von anspruchsvollstem minimal bis hin zu bewärten düster-hits hinbekommen.ohne frage gab es wieder eine klasse deko und glitter, bis zum umfallen.eine playlist haben wir nicht mitgeschrieben, dafür habe ich aber aus dem gedächnis ein paar songs mitgeschrieben (nicht in der richtigen reihenfolge!). die meisten davon habe ich gespielt, da ich bei meinen kollegen meist mehr in sehr nette gespräche verwickelt war und mich nicht mehr an viel erinnern kann ;)Motorama- anchorKitchen and the Plastic – happy funeral (u.a.)Frustration- too many questions (u.a.)Plastic Bertrant- ca plane pour moiFliehende Stürme- satellitPaul Kalkbrenner- sky and sandGuerre Froide- demain berlinThe Cure- why can’t i be you (u.a.)Nick Cave- i sad sadly by her sideCabarette Voltaire- nag nag nagAgent Side Grinder- die to liveCauda Pavonis- love like broken glassRobert Görl- wind in hairJoy Divison- a means to an endSpizz Energy- soldier soldierDie Krupps- 2 herzen 1 rhythmus (u.a.)Tabu- alleinBloodsucking Zombies From Outer Space- moonlight sonataVirgin Prunes- caucasian walkThe Smith- stop me if you think you heard this beforeThe Plasmareds- getanzte lebenszeitEva- plastic passionB-Movie- nowhere girlSex Beat- sex beatFrank The Baptist- bleeding in my armsDeath In Vegas- hands around my throatNazis From Mars- pussy catty catGrauzone- der weg zu zweitFehlfarben- gott sei dank nicht englandShe wants Revenge- tear you apartSisters Of mercy- body electricAlien Skull Paint- the ritualCharles De Goal- decadanceKrass- isolationThe Exploding Boy- desperadosMen without Hats- securityAbwärts- computerstaatFor Against- ames yvesNash The Slash- swing shiftKate Bush- cloudbustinghier noch ein paar bescheidene fotoverusche:

the exploding boy live in leipzig

ich bin ein groupi! ich muss es mal sagen. und das nicht etwa von the cure oder bauhaus. nein, von the exploding boy. warum? ich kann es nicht genau sagen. ihre beiden alben gefallen mir recht gut. doch seit april 2009, seit dem tag an dem ich die band bei meiner party auftreten lies, ist ein enger aber unregelmäßiger kontakt entstanden. 3 weitere liveauftritte kamen 2009 hinzu – einer davon fand bei meiner abschiedsparty in bremen statt. nun habe ich die band 7 monate nicht mehr gesehen. und da sie in leipzig an vergangenen samstag spielten, musste ich die chance nutzen.auch um meine neue kompakte digicam auszuprobieren. natürlich hatte ich die spiegelreflex auch dabei ;)das wiedersehen war sehr schön, das konzert gut. ich habe aber auch schon bessere gesehen! der club one way, der neu ist und nur alternative bis schwarze partys anbietet, verwirrte etwas. der club ist gut gelegen, hat eine gute größe und ist sehr nobel. gruftieläden müssen nicht alle nur alte fabrikhallen sein, aber das war schon fast zu schick. und dann waren wir da, im underground club, in leipzig, samstags mit guter band. und es war doch recht leer und verhalten. namhafte djs aus berlin und halle boten aftershowparty doch auch das zog nicht. nach dem konzert kam keine stimmung auf und somit konnten wir früh nach hause. die exploding boys starteten um 1 uhr nach belgien, wo sie heute um 14.00 uhr einen auftritt während eines festival hatten.mal wieder ein netter abend, aber auch nichts umwerfendes. fotos, geknippst von jana und mir, sind online!

nachbereitung gothic pogo festival teil 1:

die fotos, die geschichtenzu pfingsten ist leipzig mehr als nur das große WGT. neben vielen partys, teilweise mit konzerten, in verschiedenen clubs gibt es auch immer das gothic pogo festival – dieses jahr zum 5. mal.für meinen geschmack ist dieses die beste alternative zum “mainstream” des großen festival-rummels. das wgt bietet 40 location, ettliche bands und natürlich auch viele uninteressante sachen. dieses jahr geschah es, dass tolle bands auf totale demotivation trafen. das lange himmelfahrtswochenende wurde quasi durchgearbeitret und generell schlief ich in letzter zeit mehr in anderen betten als in meinem eigenen. daher war bald klar:kein wgt! nur gothic pogo party! und als dann auch noch die anfrage kam, ob ich als dj für freitag abend einspringen könnte, war die leipzigreise perfekt :)als vorbands traten monozig, siiiii und red zebra auf und an diesem abend war auch klar, dass ich die richtige entscheidung traf kein wgt besuch zu unternehmen. denn schon am ersten, noch frischen abend hatte ich keine lust auf livemusik.monozid waren gut, ohne frage, siiiii als postpunker aus UK hatten ihren 2. deutschlandauftritt und haben echt gut gerockt. dunkele treibende stücke, gut vorgetragen. und dann noch red zebra aus belgien.  die habe ich wie die anderen bands auch nur nebenbei verfolgt aber die haben mich doch deutlich mehr mitgerissen als die anderen. die alten herren sahen sooo langweilig aus, hatten die pogoende gruftipunkmasse aber bald im griff. alle hits waren dabei und bei 2 zugaben gab es noch “transmission” und eine weitere tolle coverversion, die sich mir aber vor aufregung vorm auflegen nicht so eingeprägt hat.und dann gings los, 1.30 uhr, die bühne stand voller instrumente und das mischpult hinten in der dunkelsten ecke. ich schnappe die hälfte meiner cds und bevor einfach nur ein sampler durchläuft habe ich eine menschlich inspirierte musikauswahl geboten und keine aus der konserve. 30 minuten spontanauflegen zwischen umsetzten des mischpulten,abbau des schlagzeugs, mit ohne licht und mit eingeschränkter auswahl war mal wieder eine herausforderung – hat aber geklappt.meine kollegen dangermouse (strange & scary, bremen) und cyberpagan (ex-outsiderparty, braunschweig) haben dann jeweils 30 minuten die menge gerockt bis ich dann wieder ran durfte. ich hatte ja die hoffnung mal ausgefallener auflegen zu dürfen und nach den ersten hits gings dann auch ins eingemachte. snowman und a place to bury strangers wurden gut angenommen :)der schock kam dann um 5 uhr. um 5.15 uhr wäre ich mit meinem 3. set dran gewesen doch man stellte uns den strom ab. cyberpagan war mitten  in seiner phase und konnte sie nichtsmal beenden. zwar war ich froh ins bett zu kommen aber die stimmung war gut, es waren genügend leute da und nichts sprach gegen das aufhören. aber so sind manche clubs nunmal. dabei war die locaition mal echt gut! ein altes fabrikgebäude, noch recht naturbelassen, mit alten sofas, grafitis, dreckig und veranzt. gelegen in einem alten zerfallenen industriegebiet. besser gehts kaum!nach dem auflegen gings noch für 3 stunden schlaf ins hotel, duschen, frühstücken und ab nach dresden.sonntag gings dann zur shockwave und zum geburtstagsfeiern wieder zum gothic pogo festival.als liveacts locken gertud stein, die schon beim bremer shockwave double war und überzeugte. in leipzig war sie gut aber leider waren die hallen bei weitem nicht so gut gefüllt wie freitag. daher auch weniger stimmung. anschließend trat ein künstler namens petra flurr auf, der eigentlich aus der queerwave-szene stammt- also ein mann ist in einem trans-gender-fetisch-outfit (oder so ähnlich :-)). die musik war treiben und doch ziemlich gut. schnelle daf, ähnlich wie cobra killer oder andere acts aus einem electro(punkigen) umfeld.begleitet wurde er/sie/es durch eine videoshow bestehend aus geflacker, rauschen und skurilen szenen von männern in grotesken posen. sehr abgefahren auf jeden fall!mitternacht lag lange hinter uns, somit war ich offiziell ein jahr älter, hatte eine schöne zeit mit freunden aus bremen und genoss noch etwas die shockwave sound, wobei der für mich wichtigste – dj ‘m’ – leider an dem abend nicht da sein konnte :(und dann gibts ab nach hause! die bilder sind schonmal im fotobereich online, die playlist folgt die tage!