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Archive for the ‘konzerte & co.’ Category

ich bin ein groupi! ich muss es mal sagen. und das nicht etwa von the cure oder bauhaus. nein, von the exploding boy. warum? ich kann es nicht genau sagen. ihre beiden alben gefallen mir recht gut. doch seit april 2009, seit dem tag an dem ich die band bei meiner party auftreten lies, ist ein enger aber unregelmäßiger kontakt entstanden. 3 weitere liveauftritte kamen 2009 hinzu – einer davon fand bei meiner abschiedsparty in bremen statt. nun habe ich die band 7 monate nicht mehr gesehen. und da sie in leipzig an vergangenen samstag spielten, musste ich die chance nutzen.
auch um meine neue kompakte digicam auszuprobieren. natürlich hatte ich die spiegelreflex auch dabei ;)
das wiedersehen war sehr schön, das konzert gut. ich habe aber auch schon bessere gesehen! der club one way, der neu ist und nur alternative bis schwarze partys anbietet, verwirrte etwas. der club ist gut gelegen, hat eine gute größe und ist sehr nobel. gruftieläden müssen nicht alle nur alte fabrikhallen sein, aber das war schon fast zu schick. und dann waren wir da, im underground club, in leipzig, samstags mit guter band. und es war doch recht leer und verhalten. namhafte djs aus berlin und halle boten aftershowparty doch auch das zog nicht. nach dem konzert kam keine stimmung auf und somit konnten wir früh nach hause. die exploding boys starteten um 1 uhr nach belgien, wo sie heute um 14.00 uhr einen auftritt während eines festival hatten.
mal wieder ein netter abend, aber auch nichts umwerfendes. fotos, geknippst von jana und mir, sind online!

die fotos, die geschichten

zu pfingsten ist leipzig mehr als nur das große WGT. neben vielen partys, teilweise mit konzerten, in verschiedenen clubs gibt es auch immer das gothic pogo festival – dieses jahr zum 5. mal.

für meinen geschmack ist dieses die beste alternative zum “mainstream” des großen festival-rummels. das wgt bietet 40 location, ettliche bands und natürlich auch viele uninteressante sachen. dieses jahr geschah es, dass tolle bands auf totale demotivation trafen. das lange himmelfahrtswochenende wurde quasi durchgearbeitret und generell schlief ich in letzter zeit mehr in anderen betten als in meinem eigenen. daher war bald klar:

kein wgt! nur gothic pogo party! und als dann auch noch die anfrage kam, ob ich als dj für freitag abend einspringen könnte, war die leipzigreise perfekt :)

als vorbands traten monozig, siiiii und red zebra auf und an diesem abend war auch klar, dass ich die richtige entscheidung traf kein wgt besuch zu unternehmen. denn schon am ersten, noch frischen abend hatte ich keine lust auf livemusik.

monozid waren gut, ohne frage, siiiii als postpunker aus UK hatten ihren 2. deutschlandauftritt und haben echt gut gerockt. dunkele treibende stücke, gut vorgetragen. und dann noch red zebra aus belgien.  die habe ich wie die anderen bands auch nur nebenbei verfolgt aber die haben mich doch deutlich mehr mitgerissen als die anderen. die alten herren sahen sooo langweilig aus, hatten die pogoende gruftipunkmasse aber bald im griff. alle hits waren dabei und bei 2 zugaben gab es noch “transmission” und eine weitere tolle coverversion, die sich mir aber vor aufregung vorm auflegen nicht so eingeprägt hat.

und dann gings los, 1.30 uhr, die bühne stand voller instrumente und das mischpult hinten in der dunkelsten ecke. ich schnappe die hälfte meiner cds und bevor einfach nur ein sampler durchläuft habe ich eine menschlich inspirierte musikauswahl geboten und keine aus der konserve. 30 minuten spontanauflegen zwischen umsetzten des mischpulten,abbau des schlagzeugs, mit ohne licht und mit eingeschränkter auswahl war mal wieder eine herausforderung – hat aber geklappt.

meine kollegen dangermouse (strange & scary, bremen) und cyberpagan (ex-outsiderparty, braunschweig) haben dann jeweils 30 minuten die menge gerockt bis ich dann wieder ran durfte. ich hatte ja die hoffnung mal ausgefallener auflegen zu dürfen und nach den ersten hits gings dann auch ins eingemachte. snowman und a place to bury strangers wurden gut angenommen :)

der schock kam dann um 5 uhr. um 5.15 uhr wäre ich mit meinem 3. set dran gewesen doch man stellte uns den strom ab. cyberpagan war mitten  in seiner phase und konnte sie nichtsmal beenden. zwar war ich froh ins bett zu kommen aber die stimmung war gut, es waren genügend leute da und nichts sprach gegen das aufhören. aber so sind manche clubs nunmal. dabei war die locaition mal echt gut! ein altes fabrikgebäude, noch recht naturbelassen, mit alten sofas, grafitis, dreckig und veranzt. gelegen in einem alten zerfallenen industriegebiet. besser gehts kaum!

nach dem auflegen gings noch für 3 stunden schlaf ins hotel, duschen, frühstücken und ab nach dresden.

sonntag gings dann zur shockwave und zum geburtstagsfeiern wieder zum gothic pogo festival.

als liveacts locken gertud stein, die schon beim bremer shockwave double war und überzeugte. in leipzig war sie gut aber leider waren die hallen bei weitem nicht so gut gefüllt wie freitag. daher auch weniger stimmung. anschließend trat ein künstler namens petra flurr auf, der eigentlich aus der queerwave-szene stammt- also ein mann ist in einem trans-gender-fetisch-outfit (oder so ähnlich :-) ). die musik war treiben und doch ziemlich gut. schnelle daf, ähnlich wie cobra killer oder andere acts aus einem electro(punkigen) umfeld.begleitet wurde er/sie/es durch eine videoshow bestehend aus geflacker, rauschen und skurilen szenen von männern in grotesken posen. sehr abgefahren auf jeden fall!

mitternacht lag lange hinter uns, somit war ich offiziell ein jahr älter, hatte eine schöne zeit mit freunden aus bremen und genoss noch etwas die shockwave sound, wobei der für mich wichtigste – dj ‘m’ – leider an dem abend nicht da sein konnte :(

und dann gibts ab nach hause! die bilder sind schonmal im fotobereich online, die playlist folgt die tage!

06.05. – stereo otal/scheune
11.05. – zoot woman/beatpol
14.05. – junius als vorband von god is an astronaut/beatpol
20.05. – heavy trash/beatpol
20.05. – frittenbude/scheune
27.05.- din a testbild/scheune
27.05. – kate nash/alter schlachthof

… langweilig wirds schonmal nicht :)

gestern, am 20.03.10, stand ein besonderer konzertabend in dresden an: goja moon rockah, no more und daf traten in der reithalle auf. wie wir seit gestern nun auch wissen, ist die reithalle ein konzertsaal welcher mit dem bunker (konzert und club-gebäude) verbunden ist. die örtlichkeit war somit gewohnter als gedacht und außerdem sehr passend. die reithalle ist eine alte backstein-industrie-halle und dazu noch sehr nett zurecht gemacht mit grandioser konzerttechnik.
die noch recht jungen goja moon rockah (was ist das eigentlich für ein name?) machten den anfang. sie lieferten eigene songs und suchten sich gute paten für coversongs (geile tiere, der plan, 2unlimited). musikalisch boten sie guten minimal-pop – unterm strich blieb aber auch ein gewisser bitterer gothic-ballermann-nachgeschmack zurück.
no more, die natürlich weitaus mehr sind als “sucide commando” boten musikalische vielfalt. nicht immer geschmacklich überzeugend aber gut vorgetragen. der sänger hatte durchaus eine nick-cave-attitüde aber leider keine solche bühnenpräsenz.
und nach noch etwas warten kamen die beiden altgedienten recken von daf auf die bühne. nun wollen wir die sache mal nüchtern betrachten: die beiden sind alt. ihre texte sind stumpfsinn. die musik irgendwie auch. aber genauso funktioniert diese band auch.
die räumlichkeiten waren perfekt für diesen auftritt. der raum war mit um die 300 leuten gut ausgfeüllt. die ersten 10 reihen haben extatisch getanzt und fast gepogt. besonders gut fand ich, das die größten hits schon zu anfang kamen. die reithalle kochte und dann boten sie auch viele facetten ihres schaffens von treibend über stumpfsinn bis hin zu langweilig. gabi delgado nutze die bühne für sich (und nach seinen möglichkeiten) und schrie mit seiner heiseren stimme die texte ins publikum. das die stimme nicht voll da war hat diese agressive stimmung sogar auch noch unterstrichen.
da ich die beiden das erste mal sah, fehlen mir die vergleichsmöglichkeiten. ich hatte den eindruck, dass delgado gut drauf war.
einzig aber doch sehr großer wermutstropfen war die fehlende zugabe. ohne jegliche zugabe verschwanden daf. gefühlte 10 minuten klatschte und pfiff das publikum bis die konservenmusik erklang. schade.

die party danach bot viel alten electro/EBM, den wir uns nur noch kurz gönnten.
daf also eigentlich gerne wieder!

alle fotos wie immer hier im blog im fotobereich!

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am samstag, den 23.1.10 ging es vom beschaulichen dresden nach berlin zu einem famosen konzertabend. auftreten sollten pinoreks, r o m a n c e und twisted nerve.

als ich ins slaughterhouse der kulturfabrik moabit kam, die erste schreckendmeldung: r o m a n c e fielen krankheitsbedingt aus. dabei war das die band, die mich am meisten interessierte

die pinoreks stellten sich als nette post-punk-kombo heraus, die eine interpol/editors sound spielten und sich selbst wohl auch nicht allzu ernst nahmen. ganz guter auftritt.

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twisted nerve sah ich nun das dritte mal und bin von deren live-qualitäten immer noch nicht überzeugt ehrlich gesagt. ich höre sie lieber von cd.

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das slaughterhouse ist eine sehr coole location, faire preise und ein altes, dreckiges ambiete. was will man mehr ?
an diesem abend traf ich freunde und die üblichen disko-bekanntschaften aus bremen, braunschweig, dresden, leipzig, göttingen und berlin. die anschließende party war auch sehr nett. was will man mehr?
einige fotos sind im entsprechenden bereich online.

das wochenende verbrachte ich dann mit viel terminen und mit ohne meine frau in dresden. freitag stand das konzert der goldenen zitronen an, was aber schon längst ausverkauft war. außerdem fand im bunker eine party statt in gedenken an einen rolf oder so. warum allerding erschloss sich mir nicht. es war jedenfalls umsonst und es spielten einige bands. 2 davon habe ich mir angesehen/angetan, bevor ich die flucht ergriff. danach fühlten sich meine ohren so schmutzig an … ich muss sie immer noch waschen …
die krönung des abends war ein grufti, der dort mit thor steinar jacke rum lief und rege mit anderen grufties plauderte. dadurch habe ich auch noch augenkrebs bekommen – alles in allem jedoch ein witziger abend mit langem schnee-spaziergang.
samstag räumte ich mein foto-archiv auf und fieberte auf das konzert von die art hin. irgendwo las ich mal die bezeichnung “joy dividion der ddr”. der sound klingt vielleicht nicht so ganz nach joy division aber es war anscheinend die gruftie-band der ddr und bietet nach wie vor wunderschönen wave mit einer fantastischen stimme und einem sehr charismatischen sänger. das konzert war vielleicht auch ausverkauft. ich kam noch gut hinein, später jedoch platze die groove station aus allen nähten.

als vorband gab es the luxury stranger, einer “curesquen” post punk band aus england. die musik war frühe cure zwischen pronography und the head on the door, die frisur des sängers war mitte-80er-cure und die figur des sängers war 2000er-cure ;)
sehr schönes konzert und es wurde sogar wehement eine zugabe gefordert und auch gewährt.

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die art boten eine wunderbare mischung ihrer songs, mal schnell und mal melancholisch langsam. es kamen 2 zugaben und die letzte zugabe bot schon fast pogo-tauglichen punk. sie haben satte 2 stunden gespielt! eine runde sache. leider war es auf einmal so voll, dass ich keine gute position zum fotos machen mehr hatte.

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hui, war das ein fest. als fest stand, dass the exploding boy im rahmen der letzten INTERZONE party auftreten werden, habe ich mich sehr gefreut. die 4 schweden sind mir und meiner frau seit unser ersten gemeinsamen zusammenarbeit im april 2009 sehr ans herz gewachsen. eine vorband wurde dann auch noch schnell gefunden und mit insgesamt 4 djs stand ein sehr vielseiotiges programm in den startlöchern. mit dj moonrael habe ich eine der besten INTERZONE partys in diesem jahr veranstaltet und wünsche ihm auf diesem wege viel glück für sein eigenes party-projekt im elf². siehe dort: http://www.myspace.com/unknownpleasures_hb

mit dj ‘m’ habe ich sowieso viele schöne abende als dj oder veranstalter verlebt und somit genoss ich den vorerst letzten abend mit ihm. und mit dj necrophil aus berlin wollte ich der letzten party auch was neues gönnen. leider war der remembrance daze dj doch anderweitig beruflich eingebunden an diesem wochenende und konnte nicht kommen.

die party hat mir nochmal sehr viel freude bereitet auch wenn ich mich ärgere, dass ich meine musikalischen ziele nicht ansatzweise umsetzten konnte.

die konzerte vorweg waren sehr vielfältig. some velvet morning gaben ihren ersten auftritt in bremen und boten düstere akkustik musik auf gitarrenbasis. leicht (neo)folkig, leich country, leicht indie aber immer melancholisch.

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anschließend folgte das 4. konzert von the exploding boy, dass ich dieses jahr sehen durfte. und es war das beste. der sound war klasse (dank an mimo!!), die jungs waren super drauf, gaben sich locker lässig auf der bühne und teilweise gabs variationen in die synthie-parts. also ein sehr ansprechendes konzert.

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die fotos sind nun auch endlich online. die playlist des abends folgt hoffentlich heute oder morgen.

vielen dank an alle treuen partygäste für die schöne zeit!

euer thomas!!

Poster12.12.09

mit großer freude darf ich ankündigen, dass ich wieder einmal die schwedische indie-goth-pop band the exploding boy im elf² präsentieren darf!
nach dem tollen konzert im april ist der kontakt bestehen geblieben und nun sind die 4 stockholmer wieder auf deutschland tour und spielen wieder in bremen.

dieses konzert rundet das programm dieser party weiter ab.

hier noch einmal die 4 DJs:
DJ NecroPhil (Remenbrance Daze, Berlin) / http://www.myspace.com/djnecrophil
DJ ‚m‘ (Shockwave Party, deutschlandweit) / http://www.shockwaveparty.de
DJ Moonrael (Unknown Pleasures, HB)
Und mit mir, Resident DJ Slow Pulse Boy :)

um genügend zeit für alle zu haben, fängt die band gegen 21:00 oder 21:30 uhr an zu spielen (muss noch genau mit der band geklärt werden. einlass wird ab 20 uhr sein.
der eintritt wird 10 euro kosten, inkl. einem kleinen willkommensgeschenk und eine happy hour gibt es auch bis 21:30 uhr!

das timing dieses jahr war ja perfekt. halloween auf einem samstag – das schrieh geradezu nach einem deathrock/horror-punk-festival. und so ludt dj dangermouse 4 nette bands und 2 djs ein. und somit durften wir vergangenem samstag einen gruseligen abend verleben!

mit jamey rottencorpse & the rising dead wurde das festival durch bremer horrorpunk eröffnet. man mag ja meinen, dass sich seit den misfits alle horrorpunk bands gleich anhören. und da ist auch was dran. die bremer horrorpunker jedoch verstanden ihr handwerk und boten eine gute, trashige show inkl. 2 tänzerinnen.

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deutsch und seltsam, die ich vor ewigkeiten auch mal in bremen präsentierte, vielen leider krankheitsbedingt aus. und somit war es bald zeit für die cemetary girlz, batcave aus frankreich. der geneigte musikfreund mag nun die nase rümpfen und sagen “batcave ist keine musikrichtung”, stimmt irgendwie ja auch aber irgendwie ist batcave auch der passensde begriff für diese spielart der musik. oder man bezeichnet die musikrichtung als “cinema strange”-rock. im gesamteindruck irgendwie nicht das erhoffte schnelle und dreckige konzert. irgendwie lahm…

strangeandscary-halloweenfestival_29

cauda pavonis aus england boten energiegelanden goth rock. eine nicht nur stimmgewaltige sängerin nahm die bühne und publikum sofort für sich ein. die synthies kamen leider vom band aber ansonsten eine gute show. die sängerin interagierte auch sofort mit dem publikum und die stimmung war super. dabei hörte ich auch backstage-kreisen, dass 2 aus der band völlig grippe-erkrankt waren. merkte man meines erachtens nicht.

strangeandscary-halloweenfestival_50

da es nach den bands auch schon etwas spät war, kann ich zur party nicht mehr viel schreiben. die konzerte waren jedenfalls super.

alle fotos auf der foto seite!