11 jahre slow pulse boy

manchmal denkt man ja mal so nach, ist so für sich am sinnieren und dann ist das so in einem am arbeiten drinnen und dann denkt man sich so: och, meine erste eigene party mit mir als dj, das war doch wohl so bummelig im sommer genau vor 10 jahren. mensch, das ist doch eigentlich mal ein grund zum feiern. das hat doch einen richtigen nennwert!

und so fing ich an zu planen, zu grübeln und nach vielen monaten regler-ruhe war es eine tolle idee zu sagen, dass ich zum 10. jubiläum drei partys anbieten will. eine in der hochgeschätzten bremer heimat, eine im geliebten dresden und eine im … sagen wir mal … aktuellem wohnort hamburg. das sollte doch irgendwie zu machen sein. und so ergab es sich, dass ich mein tripple im oktober in dresden in der chemo begann, dann anfang november wirklich zurück zum anfang ging und eine pandoras box im römer anbot und als dann die anfrage kam, ob ich in hamburg die a night with catastrophes auch noch beschallen wolle, schien der plan perfekt und ich war zufrieden. doch manchmal kommt es anders als wie man sich das mal so ausgemalt hat – manchmal wird es einfach besser.
und am ende konnte ich bei folgenden abenden nicht nur auf 10 jahre zurück blicken sondern blicke nun auch weiterhin in eine schwarz-rosige zukunft:

  • 13.10.12 – dead beat disco, chemo, dresden
  • 27.10.12 – a night with catastrophes, w3, hamburg –> von der w3 abgesagt
  • 03.11.12 – pandora’s box, römer, bremen
  • 17.11.12 – tainted love, römer bremen
  • 24.11.12 – keine schönheit ohne gefahr, garage, lüneburg
  • 08.12.12 – substanz, römer,  bremen –> ich fiel krankheits & wetterbedingt aus
  • 15.12.12. – 3. nacht der schatten, beyerhaus, leipzig
  • 29.12.12 – keine schönheit ohne gefahr, garage, lüneburg

und aufregend geht es weiter:

trümmertango # a night with catastrophes # substanz # minicave # tbc

Digital DJ Praxistest – Teil 1

Nachdem ich mein neues – ich nannte es salopp – „Spielzeug“ nun zweimal in voller Aktion testen konnte, möchte ich euch einen weiteren Testbericht nicht vorenthalten :-)
Bei folgenden Anlässen teste ich die neue digitale DJ-Technik bestehend aus dem Numark Total Control, Mixer, die Numark DJ iO externe Soundkarte und die Software Traktor LE:
– Afterhours Sunday Special (nach dem Contre Jour Konzert)
– Black Days Glowing Night auf dem 2. Floor im Kir

Das einfachste zuerst: Der externe Controller und die Soundkarte (aka Audiointerface) haben sehr gut funktioniert. Der Controller wirkt recht groß, bietet aber genügend Platz, wenn man alle Regler und Knöpfchen mit Wurstfingern bedienen muss ;-) Theoretisch kann man die Maus vollkommen beiseite lassen. Das navigieren durch meine Bibliotheken hingegen erwies sich doch als recht kompliziert, weswegen ich die Maus doch auch intensiv mit einband. Hier mein erster Lernerfolg: ein Mauspad mitnehmen, da so manch DJ-Pult doch gerne mal kratzig oder klebrig ist.Meine Angst bestand dadrin, dass ich aus versehen an die Jogwheels komme und somit volles Rohr und ungewollt einen laufenden Song scatche, pitche oder was auch immer. Das kam jedoch nicht vor. Die Platzaufteilung funktioniert sehr gut. Gleiches gilt auch für den Crossfader, den ich eigentlich nie nutze. Auch dieser blieb in jeglicher Hinsicht unberührt.Ich hatte anfangs die Befürchtung, ich könnte nicht genügend akustischen Druck erzeugen. Bei beiden Anlässen konnte ich allerdings genügen db aus den Boxen pressen und hatte immer noch gute Klangqualität und auch noch Platz nach oben. Mit dem Audiointerface bin ich also auch voll zufrieden.Insgesamt habe ich meine beiden USB-Anschlüsse (ja, mein Macbook hat nur 2) nun voll belegt und alles funktionierte einwandfrei. Keine Verzerrungen oder ausfälle. Die Maus läuft über Bluetooth.Der Knackpunkt ist die Software. So wunderbar das Ansteuern mit den Controller funktioniert, das was es ansteuert, finde ich eher mangelhaft.Die Funktionalität von Traktor LE reicht meines Erachtens für den düsteren Underground völlig aus. Nicht gelungen finde ich die Optik. Dem Browser mit den Titeln und Playlisten wird zu wenig Platz eingeräumt. Die quasi „CD-Decks“ nehmen zu viel Platz weg. Neue Skins konnte ich bisher noch nicht finden.Besonders kniffelig ist das Suchfeld. Hier kann man nach Bands, Titeln oder ähnlichem suchen. Bei beiden Partys kam es vor, dass es während des Betriebes und während des Suchens von Titeln zu Fehlern kam. Einmal wurde ein Loop erzeugt und ein anderes Mal startete das laufende Lied einfach wieder von vorne – sehr ärgerlich bei voller Tanzfläche. Wie beides geschah, kann ich mir technisch bisher noch nicht erklären. Ich vermute eine Tastenkombination oder das ich mit der Maus an ein Feld komme, welches ich noch nicht verstehe.Mir fehlt auch eine Automix-Funktion. Von 22.00 bis 23.00 Uhr muss man während einer leeren Party nicht unbedingt jedes Lied selber mixen. Dafür ist so eine Funktion gut geeignet.Das Zusammenspiel Interface, Macbook, Software und Controller ist gut, sauber und schnell, aber mit der Software bin ich nicht zufrieden.Als Software finde ich Virtual DJ sehr gut. Ein Kollege nutzt die gleiche Hardware wie ich und die Software Numark Cue. Diese visualisiert die beiden Tracks bisher am besten, wie ich finde. Anstatt das jedes Lied in einem eigenem Deck gezeigt wird, werden hier beide in einer extra Zeile dargestellt. So kann man Beats und gewisse Ausschläge wunderbar sehen und per Hand aufeinander abstimmen.Im Mac Appstore gibt es ein Programm namens Mixx. Dieses ist kostenlos und bietet wunderbare Einstellungsmöglichkeiten um den Controller einzubinden. Dieses ist der Nachteil z.B. bei Virtual DJ. Erst ab der Bezahlversion kann man einen Midi-Controller nutzen. Dieses (und auch Nurmaks Cue) würde dann nochmal locker 200+ Euro kosten.Mixx habe ich bisher noch nicht live getestet, macht auf den ersten Blick aber einen sehr guten Eindruck. Und selbst eine Techno-Party sollte ich damit „rocken“ können :-)Mit BPM-Studio habe ich noch keine Erfahrungen gemacht. Aber über Meinungen würde ich mich freuen!Weitere gängige Software ist mir gerade nicht bekannt.Weiter optimieren möchte ich also die Software. Ich habe mir nun einen günstigen Werkzeugkoffer gekauft um die Technik, alle Kabel, eine Taschenlampe, das Mousepad und Kabelbinder gut transportieren zu können. Jetzt fehlt mir nur noch eine Art Podest. Hinter DJ-Pults ist ja nicht immer viel Platz und um sich nicht unnötig ausbreiten zu müssen sondern schlank in die Höhe zu gehen, plane ich nun noch ein kleines Podest zu bauen, das etwas höher ist als der Numark-Controller. Die käuflich zu erwerbenden Laptop-Ständer finde ich enorm hoch. Mit etwas Sperrholz erhoffe ich mir eine transportable und stabile Lösung zu finden.Ich halte euch auf dem Laufenden!

mein neues … ähm … spielzeug?

digital DJing – oder schallplattenunterhalter 3.0?

die welt der tonträger ist stets im wandel. mit dem wunderbaren vinyl fing das dasein von DJs an und ist nun schon seit einer weile im digitalen zeitalter angekommen. die stufe der schallplatten übersprang ich und legte gleich los mit dem auflegen mit cds. (eine station im Schülerradio sei noch erwähnt, wo ich mit kassetten auflegte :)) einige kollegen schwören hingegen auch heute noch auf schallplatten. und damit meine ich genre-kollegen, die dann die guten alten 80er scheiben rausholen. das war mir aber immer zu aufwändig: die geschätzten platten mitzuschleppen, schlechter discoluft auszusetzen und sie auch noch in die nähe betrunkener tollpatsche zu bringen, welche wild mit ihrem bier wedeln – das war nichts für mich.obwohl die cd als medium relativ platzsparend ist, habe ich mittlerweile 1 cd koffer, 2 große cd taschen, diverse kleinere cd-ordner mit musikalischen spezialisierungen (z.B. horrorpunk, indie, ebm) und immer nochmal einen extrabeutel mit cds, die nirgendwo reinpassen.der viele platz und das gewicht, die einkehrende unübersichtlichkeit oder die abnehmende qualität (z.B. dank bierdusche oder einfach intensiven gebrauch) haben meine gedanken dann mal in richtung des digitalen auflegens gebracht: also mit laptop! das ich das einmal überlegen würde, hätte ich nie gedacht. so war ich doch immer ein verfechter guter alter handarbeit beim auflegen!das ich mir dann vor einer weile mal ein macbook gegönnt habe, beförderten diese gedankenspiele zunehmend. bei der dead beat disco vs. near dark party nahm ich dann sehr viele cds und das macbook mit. dank kostenloser und zweckmäßiger virtual dj home-software konnte ich sogar recht lange nur mit dem laptop auflegen. nachteile waren noch: steuerung mit der maus, dadurch mangelende bedienung aller regler und die soundausgabe durch die interne soundkarte, dadurch war kein vorhören möglich und das professionelle ohr würde mangelnde klangqualität erkennen (aber mal ehrlich, das fällt in den clubs, in denen ich auflege, meistens eh nicht auf :-)).also befasste ich mich eine weile mit externen kontrollelementen und externen soundkarten. wie so häufig gibt es preislich nach oben keine grenzen. nach langem überlegen, was ich brauche bzw. was ich will, entschied ich mich für ein set: numarks dj in a box.dort enthalten sind: ein externer controller, eine externe soundkarte, ein kopfhörer und eine abgestimmte dj software tracktor le. leider ist die virtual dj home sofware nicht mit externen controllern ansteuerbar. diese gefällt mir besser als tracktor.nun ist alles ganz einfach: die software wird durch den controller gesteuert, der wie ein normales mischpult aufgebaut ist. dort kann ich auch das vorhören per kopfhörer wunderbar einschalten, welches dann dank der externen soundkarte funktioniert.diese entwicklung im digitalen DJing wurde meines erachtens stark für die techno- oder vielleicht auch hip-hop-szene gemacht. scratchen, pitchen, loops, effekte, verschiedene cue-punkte und noch viel mehr sind per knopfdruck einstellbar, was ich bei einer düsterparty aber wohl nie in der form brauchen werde. mir ist ja sehr an einem angenhemen hörempfinden gelegen. also gute musikalische übergange, gleiche lautstärken, keine zu starken wechsel im tempo und sowas. da kann man ein paar der techniken mal einfließen lassen, aber ich befürchte, das publkum wird dann eher verschreckt als begeistert sein. aber es gibt auch kaum ein mischpult, welches auf diesen kram verzichtet. und wenn, dann kann man insgesamt auf das mischpult verzichten.kaufentscheidend für dieses set war ein saugutes angebote bei ebay. es gibt natürlich auch mischpulte mit eingebauter soundkarte, welche dann aber genauso teuer sind. zwar habe ich nun 2 geräte, 2 belegte usb-anschlüsse, aber ich kann ein teil jederzeit austauschen oder die externe soundkarte auch z.B. bequem beim filmesehen über den laoptop nutzen.ich werde nach meinen bisherigen intensiven heimstudien die gerätschaften am 10. juli im E40 das erste mal nutzen und dann auch am 16. juli in hamburg. vor allem dort finde ich den aspekt von transport und gewicht der cds sehr entscheidend.es bedeutet nun natürlich etwas umgewöhnung, so viel musik abstrakt auf einer festplatte schlummern zu haben und nicht mehr zielgerichtet in den cd-koffer greifen zu können. aber postiv ist auch, dass meine beiden dj-programme sehr gut mit iTunes und dessen playlists zusammen arbeiten.ich hoffe also nun mehr als nur ein “spielzeug” erstanden zu haben (auch wenn es von der verarbeitung her ein wenig so wirkt) und freue mich schon darauf, in neue musikalische weiten vorzudringen und mit neuen digitalen möglichkeiten auch eine gewisse qualität zu bieten: mehr musikauswahl, keine springenden cds, keine cd-player, die genau die eine wichtige cd nicht lesen können und insgesamt einen guten klang zu bieten!

neues layout

so, ich habe mal meine blog-optik etwas auf erneuert. da ich auf der arbeit kein richtiges titelbild gestalten kann, habe ich mal schnell etwas improvisiert. auch die css-styles und wie das alles heißt habe ich noch nicht bearbeitet. prinzipiell bin ich mit den möglichkeiten dieses themes schonmal zu frieden und werde in den kommenden tages etwas rumspielen am aussehen dieser seite, also nicht erschrecken :)

einladung zum stöbern

werte besucherin, lieber besucher dieser seite,ich bin mittlerweile voll in dresden angekommen und der alltag hat mich eingeholt. die zukunft, das unbekannte land, liegt nun ungewiss vor mir. ich hoffe auf baldige neue dj jobs in dresden und ganz deutschland.bis dahin nutze ich meine zeit um diese seite aktuell zu halten. so baue ich den bereich playlists momentan aus.so kann man in den vielfältigen playlists meiner laufbahn stöbern. wenn schon nichts neues gibt, so will ich das alte aufarbeiten und überlege, welche party ich in der partygrafie vergessen habe.also, seht euch um und gebt mir feedback!euer slow pulse boy